Ludoratur: Zur ästhetischen Ereignisform des Spielvollzugs in digitalen Spielen
| dc.contributor.author | Burbach, Jörg | |
| dc.date.accessioned | 2026-10-22T11:42:42Z | |
| dc.date.available | 2026-10-22T11:42:42Z | |
| dc.date.issued | 2026-10-22 | |
| dc.description.abstract | Digitale Spiele erzeugen Erfahrungen, deren konkrete Form weder vollständig im Spielartefakt angelegt noch allein den Spieler:innen zuzuschreiben ist. Regeln, Räume, Mechaniken und audiovisuelle Gestaltung eröffnen einen Möglichkeitsraum, der erst im Spielen aktualisiert wird. Dabei können Ereignisfolgen entstehen, die als komisch, spannend, tragisch oder melancholisch erfahren werden, ohne in dieser Form vorab gestaltet worden zu sein. Die Game Studies haben dieses Phänomen aus verschiedenen Richtungen beschrieben: als emergente Narration, als Alterbiographie, im Verhältnis von Mechanics, Dynamics und Aesthetics des MDA-Modells oder als Ästhetik des eigenen Handelns. Der Beitrag bündelt diese Ansätze im Begriff Ludoratur und gewinnt damit eine Analyseeinheit zwischen Spielartefakt und Rezeption, die sich über Kriterien prüfen lässt. Ludoratur bezeichnet weder eine Gattung noch eine Eigenschaft des Spielartefakts, sondern eine ästhetische Ereignisform: eine im Spielvollzug entstehende, als zusammenhängend und prägnant erfahrene Konfiguration, deren konkrete Gestalt nicht vorgeschrieben war. Der Beitrag grenzt den Begriff systematisch ab, formuliert vier Kriterien, unter denen ein Spielverlauf zur Ludoratur wird, erprobt sie an zwei Beispielen, diskutiert das Verhältnis von Vollzug und nachträglicher Erzählung und skizziert methodische Zugänge sowie Anschlussfragen für Forschung und Game Design. | |
| dc.description.tableofcontents | Einleitung Spiele als Möglichkeitsräume Forschungsstand und Abgrenzung Ludoratur als Asthetische Ereignisform Kriterien: Wann wird ein Spielverlauf zur Ludoratur? Zwei Beispiele: Grand Theft Auto V und Minecraft Vollzug und Nachträglichkeit Autorschaft und verteilte Genese Ludoratus als Perspektive für Forschung und Design Fazit Literaturverzeichnis Ludographie | |
| dc.identifier.issn | 2750-6266 | |
| dc.identifier.orcid | https://orcid.org/0000-0003-3100-8008 | |
| dc.identifier.uri | https://doi.org/10.56250/4156 | |
| dc.identifier.uri | https://repository.iu.org/handle/123456789/4296 | |
| dc.language.iso | de | |
| dc.publisher | IU Internationale Hochschule | |
| dc.subject | Ludoratur | |
| dc.subject | Spielästhetik | |
| dc.subject | Spielvollzug | |
| dc.subject | Alterbiographie | |
| dc.subject | emergente Narration | |
| dc.title | Ludoratur: Zur ästhetischen Ereignisform des Spielvollzugs in digitalen Spielen | |
| dc.type | Discussion Paper | |
| dcterms.BibliographicCitation.issue | 9 | |
| dcterms.BibliographicCitation.journaltitle | IU Discussion Papers Design, Architektur und Bau | |
| dcterms.BibliographicCitation.volume | 5 | |
| dcterms.extent | 12 Seiten | |
| iu.department | Design, Architektur und Bau |